Infoveranstaltung - Dauer ca. 1,5 Stunden plus Zeit für Diskussion
Wir sind eine bundesweite Gruppe und leisten emotionale erste Hilfe von Aktivist_innen für Aktivist_innen bei Großveranstaltungen. Wir verstehen unsere Arbeit als Teil der Antirepressionsstrukturen. Wir informieren über Formen und Auswirkungen von Repressionen und weisen auf damit verbundene Möglichkeiten von Traumatisierungen hin. Folgen von Repressionen sind für uns keine "Privatsache". Sie gehen uns alle an und gemeinsam können wir ihnen etwas entgegensetzen. Wir werden auch beim nächsten Castortransport vor Ort sein.
Vortrag und Diskussion mit der Menschenskinderkarawane - Beginn: ca. 15:00
Muß das sein, diese Fremdheit und das Unverständnis zwischen Erwachsenen und Kindern ? Und welche Auswirkungen hat es auf den Umgang zwischen Alt und Jung, Eltern und ihren Kindern, Lehrern und Schülern ?
Woran liegt es, daß wir als Erwachsene uns meist nicht mehr daran erinnern können oder wollen, wie wir als Kinder gedacht und gefühlt haben ?
"Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst !" Was aber, wenn wir uns selbst hassen ? Gibt es einen Zusammenhang zwischen unserem Umgang mit uns selbst, mit unserem "inneren" Kind, und unserem Umgang mit den Kindern "draußen" ?
Können wir eine herrschaftsfreie Gesellschaft anstreben, wenn doch jeder von uns die Herrschaft als "Selbstbeherrschung" in sich trägt ? Gibt es Alternativen dazu ?
Die Distanzierung vom Kind in uns ist zugleich auch eine Abgrenzung von Gefühlen und körperlichen Bedürfnissen. Hat das dann nicht auch Auswirkungen auf Körper und Seele ? Wie gesund könnten wir sein, wenn wir mit uns selbst einig wären ?
Erwachsensein ist heilbar !
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Die Menschenskinderkarawane ist ein Aktionsrahmen zur Verbreitung und Diskussion der Vorstellung, daß auch Kinder als Menschen anzuerkennen sind und danach behandelt werden sollten, was leider in der gängigen Praxis von Schule und Erziehung nicht der Fall ist.
Wir fahren mit Fahrrädern und jeder der will, kann mitfahren. Die Tagesstrecken sind so angelegt, daß auch kleine Kinder mit eigenen Fahrrädern nicht überfordert werden. Minimalausrüstung ist ein Fahrrad, Schlafsack und Isomatte, wenn ihr ein Zelt habt, bringt es mit.
Wir laden euch ein zu lernen, wie ihr 'nen Videoclip macht und (eventuell tagesaktuell)
z.b. bei http://de.indymedia.org/video veroeffentlichen koennt.
Ihr braucht keine Vorerfahrung. Zur Vorbereitung empfehlen wir Euch aber
den multimedialen 'Reader Videoaktivimus' von trojan tv:
http://www.antenna.nl/organicchaos/training/reader.html
Bei uns kriegt ihr den Reader auch auf CD, fuer 3,50Euro, incl.Versandkosten.
Bringt bitte moeglichst Kamera, Mikro, Stativ, Kopfhoerer und Rechner mit Schnittprogramm (z.b. Adobe Premiere 6.0) usw. mit.
Meldet Euch bitte per mail bei uns fuer den workshop an und teilt uns bitte mit, welche Videotechnik ihr mitbringen koennt.
Dann koennen wir besser planen, mit wieviel Leuten und Technik wir kommen sollten.
Gruß freundeskreis v i d e o c l i p s
Gesellschaftstanzkurs für Standard- und Lateinpaartänze
Teil 1: Walzer und Wiener WalzerDie drei Teile bauen nicht aufeinander auf
Kurzer Vortag (Abendprogramm) und Film (Spätprogramm)
- Vortrag von Cecile, alias Eichhörnchen mit einigen Beipielen von internationalen Geschäften der Atomlobby und von Widerstand dagegen mit Anregungen für zukünftige grenzüberschreitende Aktionen : Uran(transporten) und Infos über die Lage in Tricastin-Pierrelatte nach dem jüngsten Unfall; Reaktor-Neubau in Finnland und Frankreich, ...
- Film: Plogoff, des Pierres contre des fusils (Plogoff, Steine gegen Gewehr) Ein Film aus dem französischen Widerstand mit Archivbildern und Berichten von Zeitzeugen aus Plogoff. Dort sollte in den 80er ein AKW gebaut werden, der Bau wurde dank des hatnäckigen Widerstands der Bevölkerung verhindert. Die Zwille war dort was das X im Wendland ist: Widerstandssymbol
Der Film ist auf Französisch, aber die Bilder sprechen von sich selbst und kleine Unterbrechungen sind für Erläuterungen auf Deutsch vorgesehen.
Im Abendprogramm wird es vor dem Film einen Kurzvortrag geben
Gesellschaftstanzkurs für Standard- und Lateinpaartänze
Teil 1: Walzer und Wiener WalzerDie drei Teile bauen nicht aufeinander auf
Herzlich emfohlen fuer die die behaupten dass geld bloss ne auswechslung von energien sei...
Ronaldo (ro-esp @ dds.nl)Gesellschaftstanzkurs für Standard- und Lateinpaartänze
Teil 1: Walzer und Wiener WalzerDie drei Teile bauen nicht aufeinander auf
Dank der struktur der sprache kann mensch sie auch im WWW (weiter) lernen: http://www.lernu.net
Ronaldo (ro-esp @ dds.nl)Die Jahre 2006/2007 waren wieder Jahre der Klimaextreme. In Deutschland sorgten ein erneutes Jahrhunderthochwasser an der Elbe für enorme Schäden. Noch nie war ein Herbst so warm wie 2006. Die mittlere Lufttemperatur lag im Dezember in Nord-deutschland 5°C über dem langjährigen Mittelwert. Noch nie seit Beginn meteo-ologischer Messungen waren die Januartemperaturen so hoch. Seit April 2006 bis März 2007 lagen bei uns in Norddeutschland in 11 Monaten hintereinander die Temperaturen z. T. deutlich über dem langjährigen Mittel. Seit Jahrhunderten war die Meereisbedeckung des arktischen Ozeans nicht so gering wie im Hochsommer 2007.
Die Hitzewelle in Europa im Jahre 2003 hat nach Schätzungen über 30.000 Menschenleben gefordert und war somit laut Angaben der Münchener Rückversicherung die größte Naturkatastrophe in Mitteleuropa seit Menschengedenken.
Die 12 wärmsten Jahre auf der Erde seit Beginn der Wetteraufzeichnungen traten in den letzten 20 Jahren auf. Viele weitere Extremwerte der vergangenen Jahre sind ein sicheres Zeichen dafür, dass der Mensch hauptsächlich durch den stetig steigenden Energieverbrauch in das Klimageschehen eingreift - mit nicht abzuschätzenden Folgen für Mensch und Natur.
Besorgniserregend sind die Meldungen besonders aus den Polargebieten, die einen erheblichen Rückgang des Meer- und Schelfeises und weltweit einen Rückgang von über 10 000 Gletschern zeigen. Die Ozeane reagieren trotz ihrer riesigen Ausdehnung bereits auf die menschlichen Aktivitäten mit Meeresspiegelanstieg, deutlicher Erwärmung und zunehmender Versauerung.
Auf den Philippinen hat 2007 eine Serie von heftigen Taifunen zwischen Mai und Dezember über 1.400 Menschen getötet und Schäden von über vier Milliarden Dollar verursacht. Das geschah weitgehend unbemerkt von der Weltöffentlichkeit, obwohl mehr Tote zu beklagen waren als in Folge des Hurrikan Katrina im Jahr 2005 in den Vereinigten Staaten. Auch in diesem Jahr traten die ersten Hurrikane und Taifune früher als üblich über dem östlichen Atlantik und Pazifik auf.
Referent: Dr. rer.nat. Christian Wamser
Christian ist promovierter Klimatologe und wird in einem PowerPoint-Vortrag einen Überblick über die aktuellen Kenntnisse zum Klimawandel geben. Im Anschluss an den Vortrag gibt es eine Diskussion, und im Spätprogramm den passenden Film.
Ich lese aus einer Beschreibung der grössten Atomunfälle der letzten 40 Jahre und führe euch an die strahlendsten Plätze dieses Planeten.
Radioaktivität lauert im Alltag an Stellen, wo man es nicht unbedingt vermutet: in Form von antiquarischen, bunt gefärbten Gläsern oder glasierten Tongefäßen (uranhaltige Lasuren), Zifferblättern alter Uhren oder Messinstrumente (Radium), Glühstrümpfen von Petroleum- oder Gaslampen (Thorium), Farben von historischen Gemälden...
Der Nachweis, dass ein Gegenstand stärker strahlt als seine Umgebung, ist schon mit billigen Geräten vom Elektronikdiscounter leicht festzustellen. Viel schwieriger wird es, wenn man Menge und Gefährdung der auftretenden Strahlung quantifizieren und einschätzen möchte - dafür ist ein gewisses Know-How erforderlich.
Folgende Themen werde ich besprechen:
* Was ist Radioaktivität und worin unterscheiden sich die verschiedenen Arten von Strahlung?
* Natürliche und künstliche Strahlenquellen, Halbwertszeit, Zerfallsreihen
* Biologische Wirkung von Strahlung
* Mit welchen Techniken (einfach und fortgeschritten) lässt sich Radioaktivität messen?
* Radiometrische Grössen, Einheiten und Faktoren: Bequerel, Curie, Gray, Rad, Rem, Sievert, Ionendosis, Äquivalentdosis, Effektive Dosis, Energiedosis, Dosiskonversionsfaktoren, ...
* Praktisches Vorgehen bei der Strahlenmessung
* Strahlenschutz, Abschirmung, Massenschwächungskoeffizient, Kontamination
* Kauftips für Strahlenmessgeräte, Literaturtips
Ausserdem wird es eine kleine Demonstration mit dem Geigerzähler geben. Ich werde einen Gasglühstrumpf mitbringen, den ich in einem Campingladen erstanden habe. Diesen werden wir gemeinsam untersuchen.
Für diesen Vortrag ist es nicht schlecht, wenn man ein gewisses Grundverständnis für Physik mitbringt. Aber auch alle anderen dürften von den Inhalten profitieren.
Was war super? Wo könnte man im nächsten Jahr was besser machen?
In einer letzten grossen Abschlussrunde vor der Party am Abend wollen wir zusammenkommen und unsere Gedanken über das Camp auf einer Wandzeitung verewigen.
Im Anschluss daran treffen sich alle, die das Somercamp 2009 mitorganisieren möchten, um sich kennenzulernen, sich zu informieren und sich zu vernetzen.
:-)
Die Schenker-Bewegung versucht, als Basis eines 'runden Modells alternativen Lebens' (statt nur 'Gewissensalibis fürs bürgerliche Leben'... ;-) ) einen 'Kleinsten Nötigen Einigungs-Nenner (für globale Verantwortlichkeit)' anzubieten: Daß die Individuen sich für die Welt als Ganze verantwortlich fühlen, und daß unter Menschen Frieden/schenkende Liebe/gewaltfreies Teilen stark genug werden, so daß Vernunft und Allgemeinwohl bestimmen statt (Gruppen-)Egoismus und Gewalt... Alles andere kann und muß man so verbundene Menschen wohl selbst entscheiden lassen...
Wir leben diese Ideale in 3 Lebensformen: 'Pilger auf der Straße', 'Sozial-Projekte' (bedingungslose 'Armenfamilien') und 'Selbstversorgungs- bzw.. Naturmenschen-Projekte'... Die Kerngruppe der '(existentiellen) Schenker' lebt ohne Staat und Geld und tauscht nur Geschenke mit anderen Menschen aus; es kann aber jede/r bei uns mitmachen, auch mit kleinsten Schritten (z.B. Mitmachen in einem gemeinnützigen Verein)...
www.die-schenker.netSamstag, 11:00:
Der Friedensritt kommt am Freitag, den 25.7. nach Gedelitz und bezieht Quartier auf einer zweiten Wiese der Familie Wiese. Wir wollen uns ab Freitagabend mit dem Camp in einigen Dingen zusammentun und z.B. auch das Essen von Rampenplan genießen (natürlich gegen Kostenbeitrag). Ausserdem sind alle, die rechtzeitig zum Camp eingetroffen sind, herzlich eingeladen, sich am Samstag (26.7.) an unserer Aktion zu beteiligen:
Obwohl, oder auch weil im letzten Jahr kein Castor-Transport ins Wendland geprügelt wurde, ist Hugo-Bert Eichmüller, ein Schamane aus Nürnberg mit Freunden angereist. Insgesamt 10 Männer und 3 Frauen aus Österreich, der Schweiz, Süddeutschland und dem Wendland sind nach einem Besuch an den Atommülllager-Anlagen zusammen in die Schwitzhütte gegangen, und haben um eine Vision gebeten. Es ging um die Frage, was auf energetischer Ebene zu tun ist, um in Gorleben etwas zu Heilung und Schutz beizutragen. Hugo nennt diese schamanische Erdheilungs-Arbeit „vertical response“, und findet es wichtig, dass wir zunehmend nicht nur unsere persönliche Heilung im Blick haben, sondern auch die Verantwortung für das, was wir auf dieser Erde so anrichten.
Die Vision, die in dieser Schwitzhütte entstand, war die symbolische Pflanzung einiger (den Indianern heiliger) Pflanzen, eigentlich auf dem ganzen Gelände des „Zwischenlagers“. Da das aber (noch) nicht möglich ist, zunächst an der Böschung vor dem Tor. Außerdem soll eine Feder hoch oben in einen Baum neben dem Tor gehängt werden.
Die Umsetzung dieser Vision nicht im kleinen Kreis, sondern im Rahmen einer kraftvollen gemeinsamen Aktion mit den ReiterInnen für den Frieden und den TeilnehmerInnen des Sommercamps im Wendland zu planen, schien uns eine gute Idee. Deshalb hatte sich Hugo unser gemeinsames Wochenende freigehalten, und auch wieder Freunde um ihr Mitkommen und Unterstützung gefragt. Leider hat sich nun kurzfristig ergeben, dass Hugo selbst nicht kommen kann. Eine Delegation seiner, auch schamanisch geschulten, MitstreiterInnen hat aber zugesagt zu kommen. Sie werden wie wir, am Freitag anreisen und auf der Wiese der FriedensreiterInnen eine Schwitzhütte bauen.
Die Aktion am Samstag wird wahrscheinlich früh morgens im kleinen Kreis durch den ersten Teil der Schwitzhütten-Zeremonie eingeleitet. Wir wollen dann gemeinsam nach Gorleben an’s Zwischenlager reiten und radeln und gehen und fahren, um dort feierlich die Pflanz-Zeremonie durchzuführen. Danach wird zurück im Camp evtl. mit dem zweiten Teil der Schwitzhütte, im größeren Kreis abgeschlossen. Ob es genau so oder etwas anders verläuft, sollten wir am Freitagabend mit denen, die zu uns kommen, um Verantwortung für diesen Tag zu übernehmen, besprechen.
Um den Kreis von Krümmel nach Gorleben für uns zu schließen, wollen wir FriedensreiterInnen zum Zwischenlager auch unsere Transparente mitnehmen und auch dort (mal wieder) die Anti-Atom-Sonne auf’s Pflaster malen.
Die Pflanz- und Schwitzhütten-Zeremonie ist für einige FriedensreiterInnen und vielleicht auch für einige SommercamperInnen nach vielen verteilten Flugblättern, Diskussionen, Straßentheatern und Castor-Blockaden eher eine ungewohnte Aktionsform. Wir wollen es aber wagen, die Arbeit auf verschiedenen Ebenen, die in allen Formen bitter nötig ist, zusammenzuführen und uns einfach mal drauf einlassen. Ich fänd’s toll, wenn auch vom Camp schon einige da wären, und uns verstärken wollen.